OS X 10.5: Leopard steht kurz vor der Auswilderung

26 09 2007
BildQuelle: InsanelyMac Forum

Die Gerüchteseiten sind sich uneins:

Hat das Build 9A559 den Status eines Release Candidate oder nicht?

Think Secret meint nein,
und liefert neue Screenshots zu Apples kommendem Betriebssystem Mac OS X 10.5.

Bestandteil der Galerie sind Screens zu Vorschau (Version 4)
und des Voice Over Utilitys als Bestandteil der Bedienungshilfen,
das erstmals Braille unterstützt.
Unterstützung für das Dateisystem ZFS fehlt im Festplatten-Dienstprogramm.

Die MacRumors-Quellen sagen hingegen,

Ja, 9A559 hat die Qualität eines Veröffentlichungskandidaten,
nur noch zwei offenbar kleinere Probleme hafteten dieser Version an.
Angesichts der Produktionsdauer von Retail-Software,
also der Herstellung des Datenträgers mit Kurzanleitung und Verpackung,
muss man sich in Cupertino nun auch sputen.

Zwei bis drei Wochen dauert die Erstproduktion,
will Apple den Termin „Oktober 2007″ halten,
dann bleiben nicht einmal drei Wochen für eventuelle weitere Tests oder ein neues Build.





Farbige Shell durch ANSI-Sequenzen

26 09 2007

Will man dem grauen Alltag auf der Shell entgehen und z.B. seinem Prompt
oder seinem Shell-Script ein wenig Farbe verleihen,
helfen die ANSI-Sequenzen vielleicht weiter.

Die ANSI-Sequenz besteht aus zwei Teilen: einer Attributsequenz,
die mit einem ASCII-ESC eingeleitet wird und bestimmt,
ob der Text in hell, dunkel oder blinkend dargestellt wird,
und der Farbsequenz, die die Farbe des Textes bestimmt.

Will man zum Beispiel seine Shell freundlich begrüßen, reicht ein
echo -e „33[1;34mHallo Shell..."aus.

Echo muss mit der Option -e aufgerufen werden,
um das ASCII-ESC mit der oktalen 33-Notation darstellen zu können.
Die eigentliche ANSI-Sequenz folgt dann mit [1;34m.
Die 1 ist die erwähnte Attributsequenz und steht hier für fette Anzeige.

Andere mögliche Angaben wären
0=normal, 4=unterstrichen, 5=blinkend und 7 für invertiert.

Die durch das Semikolon abgetrennte 34 sorgt für eine blaue Anzeige.

Hier hat man die Auswahl zwischen
30=schwarz, 31=rot, 32=grün, 33=Gelb, 34=blau, 35=violett, 36=cyan und schließlich 37=weiß.

Das abschließende m ist für Farbangaben obligatorisch.Hat man einmal die Farbe gewechselt,
so kann man mit 33[0m den alten Stand wieder herstellen.

Bei einem Prompt macht das durchaus Sinn,
wenn man nicht die gesamte Ausgabe formatiert haben möchte.

Außerdem sollte man nicht-druckbare Zeichen (wie das 33) in ein \[ und \] einschließen.
Bevor man einen neuen Prompt z.B. in seine ~/.profile übernimmt,
sollte man ihn vielleicht auf der Kommandozeile testen:

export PS1=“\[33[1;33m\](\A) \u@\h:\w\$\[33[0m „

Danke an Alexander Hosfeld von ProLinux




Update für FileMaker Server 9 veröffentlicht

26 09 2007

FileMaker hat mit FileMaker Server 9.0v2 ein wichtiges Update veröffentlicht.
Die Aktualisierung soll einige größere Probleme beheben,
die in der letzten Zeit bekannt wurden.

So beschwerten sich einige Nutzer über einen Fehler, der dazu führte,
dass die FileMaker Server Web Publishing Engine nach etwa fünf Tagen Betrieb
nicht mehr reagierte.
Ohne dieses Update wird das PHP-Web-Publishing nach dem 7.Oktober 2007
aufhören zu funktionieren.

FileMaker verbessert zudem die Sicherheit der Software.

Registrierte Benutzer können das Update auf FileMaker Server 9.0v2 für Windows
und Mac kostenlos beziehen.
Die Standardversion von FileMaker 9 kostet 299 US$,
die Pro-Version schlägt mit 499 US$ zu Buche,
für die FileMaker Server 9 Advanced-Fassung werden 2.499 US$ fällig.

(Quelle: MacTech)




Das Mandriva Linux 2008 RC2 jetzt freigegeben

25 09 2007

Der Linux-Distributor Mandriva hat einen zweiten Release-Kandidaten
kurz vor der Freigabe des kommenden Mandriva Linux 2008 veröffentlicht.
In diesem zweiten Release-Kandidaten,
der genau im geplanten Zeitfenster veröffentlicht wurde,
finden die Anwender erstmals den neuen Grafiktreiber von AMD,
der signifikante Geschwindigkeitssteigerungen und die Unterstützung von
Radeon-HD-Karten bringen soll.
Sein Einsatz wird aber vorerst nur für die Radeon-HD-Karten,
nicht für ältere Radeon-Karten, empfohlen.

Der Treiber befindet sich im Archiv für unfreie Software.
Im Kernel, der in Version 2.6.22 mit zusätzlichen Patches zum Einsatz kommt,
wurden zahlreiche Fehler behoben und die ALSA-Soundtreiber aktualisiert,
wodurch ebenfalls Fehler behoben werden sollen.

Weitere Pakete wurden an das neue verbesserte Menüsystem angepasst.
Die Paketverwaltung mit urpmi und rpmdrake wurde nochmals wesentlich verbessert.
Pakete werden in Tabellenform angezeigt und können nach verschiedenen Kriterien sortiert werden, und die Programme sollen schneller starten.

Mandriva Linux 2008 wird
X.org 7.3, KDE 3.5.7, GNOME 2.20, Mozilla Firefox 2.0.0.6, Xfce 4.4.1
und OpenOffice.org 2.2.1 enthalten.

Die Distribution wird mit GCC 4.2 erstellt und ausgeliefert,
optional sollen jedoch mit GCC 4.3 erstellte Pakete bereitstehen.

Darüber hinaus sind Compiz Fusion, eine Betaversion von KDE 4,
ein neues Netzwerk-Verwaltungsprogramm und ein Windows-Migrations-Tool
für Dokumente und Einstellungen enthalten.

Weitere Neuerungen sind auf einer Wiki-Seite aufgeführt.
Auch die Release Notes stehen bereits zur Verfügung.
Im Wiki des Distributors findet man auch eine ausführliche Übersicht über alle
vorgeschlagenen Änderungen für Mandriva 2008.

Nur ein Teil davon wurde tatsächlich umgesetzt.

Der zweite Release-Kandidat steht für 32- und 64-Bit-Architekturen (drei CDs oder eine DVD)
zur Verfügung und kann vom Server des Herstellers und dessen Mirror-Servern heruntergeladen werden.

Am 27. September soll Mandriva 2008 offiziell freigegeben werden.

Information: wiki.mandriva.com




Noch ein neuer Leopard-Build freigegeben

22 09 2007

Nur wenige Tage nach dem letzten Entwickler-Build
veröffentlicht Apple erneut eine Entwickler-Version von Leopard.
Der Mac OS X Leopard Client Build 9A559
sowie Kernel Debug Kit Leopard Build 9A559
können nun von Entwicklern
mit den entsprechenden ADC-Zugängen geladen werden.

In der Seed Note macht Apple auch wieder genaue Angaben zu den Rechnern,
auf denen der Build läuft.

Apple schreibt hier:

- Einen Intel-Prozessor oder einen G4 mit mindestens 800 MHz

oder einen G5- Ein DVD-Laufwerk- Integriertes FireWire- Mindestens 512 MB RAM

Die rasche Build-Abfolge lässt darauf schließen,
dass Apple nur noch geringe Änderungen vornimmt,
bis der „Release Candidate“ dann so stabil ist,
dass man mit der Produktion der Installation-DVDs beginnen kann.

Apple gibt an, Leopard bis Ende Oktober auf den Markt bringen zu wollen.
Die Markteinführung ist also nicht mehr fern.

(Quelle: MacTech)




Mac OS X 10.4.11 Build 8S155 an Entwickler verteilt

22 09 2007

Obwohl schon Mac OS X 10.5 Leopard vor der Tür steht,
hat Apple Mac OS X 10.4 Tiger nicht vergessen.
Wie ThinkSecret berichtet, hat Apple einen neuen Test-Build an Entwickler verteilt.
Mac OS X 10.4.11 Build 8S155 enthält verschiedene Fehlerbehebungen,
unter anderem im BSD Kernel, ASR, CoreText und ImageCapture
im Zusammenhang mit dem iPhone.
Der neue Build ist 10 Tage nach dem vorherigen Build 8S151 erschienen.
Laut ThinkSecret soll das Update auf Mac OS X 10.4.11
zum Zeitpunkt der Massenproduktion von Mac OS X 10.5 Leopard erscheinen.
Mac OS X 10.5 Leopard soll nach letzten Plänen Apples im Oktober ausgeliefert werden.





iPhone ab 9. November verfügbar

22 09 2007

Apple und T-Mobile haben heute bekannt gegeben,
dass der führende deutsche Mobilfunkanbieter
exklusiver Vermarktungspartner für das revolutionäre iPhone von Apple in Deutschland ist.

Am 9. November startet der Verkauf des iPhones in Deutschland.

Das iPhone vereinigt drei Produkte in einem

ein Mobiltelefon,
einen iPod mit Breitbild-Display
und ein Internet-Kommunikationsgerät.

Die Bedienung erfolgt über eine neuartige Benutzeroberfläche,
die auf einem großen Multitouch-Display und Software basiert,
über die sich das iPhone mit den Fingern bedienen lässt.
Bereits 74 Tage nach dem Vermarktungsstart in den USA am 29. Juni
hat Apple das einmillionste iPhone verkauft.

(Quelle: Apple.com)