Dock und Menüleiste bei bestimmten Apps ausblenden

11 02 2008

Wer kennt das nicht?
Man arbeitet im Photoshop oder Illustrator
und jedes mal, wenn man beim arbeiten in die unteren Bereiche kommt,
vergrößert sich das Dock und das nervt total auf die Dauer.
Das Dock konstant auszublenden ist für mich auch nicht die ideale Lösung
und daher wäre eine Dock Einstellung
„Dock bei bestimmten Programmen ausblenden“ oft sehr nützlich.
Da OSX diese Einstellung in den Systemeinstellungen nicht zur Verfügung stellt,
kann einem mit der LSUIPresentationMode geholfen werden:

Das Programm das man ausblenden will in
Applications/*ExampleApplication* einfach auswählen,
mit „ctrl + Klick“ -> den Paketinhalt anzeigen, dort im Ordner Contents
die Datei info.plist mit dem Property List Editor (XCode Tools) öffnen
und dort unter Root mit new Child folgenden Key erstellen:

<key>LSUIPresentationMode</key>
<integer>4</integer>

Die Menüliste und das Dock wird dadurch nicht deaktiviert sondern ausgeblendet.
Wird die Maus an den oberen Bildschirmrand bewegt, wird die Menüleiste wieder eingeblendet.
Weitere LSUIPresentationMode Optionen stellt Apple
in den Runtime Configuration Guidelines zur Verfügung.





Stack der zuletzt benutzten Objekte

7 02 2008

Ich frage mich immer wieder, warum man sich,
teilweise auch noch kostenpflichtige, Programme installieren soll,
die einem Features versprechen, die Leopard eigentlich schon integriert hat
und das ganze auch ohne App kann.
Wer sein Dock sowieso schon Pappvoll hat,
oft auf die selben Programme zugreift
und ein Feature wie „zuletzt verwendete Programme/Dokumente“ vermisst,
der ist mit einem einfachen Befehl schon bedient und tippt in das Terminal einfach:

defaults write com.apple.dock persistent-others -array-add ‘{ „tile-data“ = { „list-type“ = 1; }; „tile-type“ = „recents-tile“; }’

im Anschluss will das Dock neu gestartet werden:

killall Dock

„taaarrrääääää“ und schon hat man einen schicken und nützlichen Stack


Nach dem Neustart des Docks erscheint der neuer Stack,
der sich jetzt mittels ctrl/klick mit folgende Möglichkeiten einstellen lässt:

-Aus dem Dock entfernen
-Benutzte Programme
-Benutzte Dokumente
-Zuletzt benutze Server
-Bevorzugte Volumes
-Bevorzugte Objekte

Der Befehlt kann natürlich ausgeführt werden bis das Dock überquillt
und somit für jede Einstellmöglichkeit ein eigener Stack erstellt werden.

Will man den Stack im linken Teil des Docks haben, muss das Terminal lediglich mit folgendem Befehl gefüttert werden:

defaults write com.apple.dock persistent-apps -array-add ‘{ „tile-data“ = { „list-type“ = 1; }; „tile-type“ = „recents-tile“; }’

Dock neu starten:

killall Dock

Viel Spaß beim Stacken





lustige Glyphen im Programm

7 02 2008

So mancher kennt das Problem, es wird ein Update gemacht,
installiert oder deinstalliert irgendwas
und plötzlich sind in Mail oder Safari so lustige Glyphen.
Jetzt nur keine Panik, das ist kein Virus, sondern nur ein Problem mit dem Fontcache,
das durch einfaches löschen des Caches behoben wird.

in -> User/Library/Preferences

die Dateien:

com.apple.fontbook.plist
com.apple.ats.plist

und aus -> /Library/Caches

den Ordner:

com.apple.ATS

löschen.

Nach einem Reboot sollte das ganze Glyphen Problem dann behoben sein.

Bei doppelten Schriften und Duplikaten greift das System auf die Verfügbaren zurück,
daher hier Hierarchie der Schriftordner:

- der programmeigene Ordner (/Library/Application Support)
- der Anwenderordner (/Benutzer/[User]/Library/Fonts)
- der lokale Schriftordner (/Library/Fonts)
- der Netzwerkordner (/Netzwerk/Library/Fonts)
- der Systemschriftordner (/System/Library/Fonts)
- der Ordner unter Classic (/Systemordner/Zeichensätze)

evtl. sollte man auch über Lino oder der Schriftsammlung testen
ob es doppelte Schriften im System gibt.

Aufgeführte Systemschriften dürfen auf keinen Fall gelöscht werden,
da es sonst zu einem komplett Ausfall des Systems kommt!!!

Systemschriften:

Geneva.dfont
HelveLTMM
Keyboard.dfont
LastResort.dfont
LucidaGrande.dfont
Monaco.dfont
TimesLTMM
Times LT MM

Schriften aus dem Fontordner des Systems dürfen nicht entfernen werden,
einzig das Ersetzen der Helvetica ist möglich

Ebenso rate ich ab, Schriften aus Application Support zu entfernen.





you’re at home baby – the (unofficial) effemmvier Widget

6 02 2008

Manchmal nervt es einfach nur…
entweder man lebt so wie ich, irgendwo hoch oben in den Mountains,
abseits des Empfangs seines Lieblingsradiosenders,
oder man chillt mit den Chicks von der Uni gerade am See
und es fehlt nur noch die richtige Mukke für den perfekten Tag…

…dem sei jetzt geholfen!

FM4 heisst die Lösung dieser Probleme!

Der „Alternativ Sender“ aus Wien stellt unter anderem zwar
einen „LiveStream“ auf ihrer Homepage für „in der Pampa Beheimatete“ zur Verfügung,
aber genau in diesem Moment stellt man sich dann die Frage,
warum gibt es eigentlich kein „FM4 Widget“?
Da graphito so etwas im Programm hat, möchte ich das nicht länger vorenthalten
und euch somit das Widget incl. FM4 ans Herz legen.

Verbessert wurde:


· das GUI hat ein facelift erhalten
· das Autoplay beim Start des Dashboard`s wurde deaktiviert
· JavaScript wurde ge`bugfix`t.

Wer kommerzielle Radiostationen satt hat
und die iTunes Playlist schon zig mal auf und ab gespielt hat,
der ist mit FM4 garantiert „at home Baby“





Farbige Shell durch ANSI-Sequenzen

26 09 2007

Will man dem grauen Alltag auf der Shell entgehen und z.B. seinem Prompt
oder seinem Shell-Script ein wenig Farbe verleihen,
helfen die ANSI-Sequenzen vielleicht weiter.

Die ANSI-Sequenz besteht aus zwei Teilen: einer Attributsequenz,
die mit einem ASCII-ESC eingeleitet wird und bestimmt,
ob der Text in hell, dunkel oder blinkend dargestellt wird,
und der Farbsequenz, die die Farbe des Textes bestimmt.

Will man zum Beispiel seine Shell freundlich begrüßen, reicht ein
echo -e „33[1;34mHallo Shell..."aus.

Echo muss mit der Option -e aufgerufen werden,
um das ASCII-ESC mit der oktalen 33-Notation darstellen zu können.
Die eigentliche ANSI-Sequenz folgt dann mit [1;34m.
Die 1 ist die erwähnte Attributsequenz und steht hier für fette Anzeige.

Andere mögliche Angaben wären
0=normal, 4=unterstrichen, 5=blinkend und 7 für invertiert.

Die durch das Semikolon abgetrennte 34 sorgt für eine blaue Anzeige.

Hier hat man die Auswahl zwischen
30=schwarz, 31=rot, 32=grün, 33=Gelb, 34=blau, 35=violett, 36=cyan und schließlich 37=weiß.

Das abschließende m ist für Farbangaben obligatorisch.Hat man einmal die Farbe gewechselt,
so kann man mit 33[0m den alten Stand wieder herstellen.

Bei einem Prompt macht das durchaus Sinn,
wenn man nicht die gesamte Ausgabe formatiert haben möchte.

Außerdem sollte man nicht-druckbare Zeichen (wie das 33) in ein \[ und \] einschließen.
Bevor man einen neuen Prompt z.B. in seine ~/.profile übernimmt,
sollte man ihn vielleicht auf der Kommandozeile testen:

export PS1=“\[33[1;33m\](\A) \u@\h:\w\$\[33[0m „

Danke an Alexander Hosfeld von ProLinux